Linienflug von Frankfurt nach Nairobi. Empfang durch den Reiseleiter am Flughafen. Hotelübernachtung (U/F) in Nairobi.
Unsere erste Etappe führt durch endlose Kaffee-, Tee- und Ananas Plantagen zum Regenwald im Bereich des Mount Kenia und weiter ins Gebiet des Samburu Stammes. Wir besuchen das wildreiche Buffalo Springs Reservat am Ufers des Ewaso Ngiro Flusses (Übernachtung u. Pirschfahrten).
Weiter geht es dann über Laisamis durch das Gebiet der Rendille nach Marsabit, einem Vulkan, der mit seinen grünen Hügeln aus der Halbwüste auftaucht (Übernachtung im Bergregenwald und Pirschfahrt im Nationalpark). Auf der „haarsträubenden“ Piste des „East African Highway“ gelangen wir von Marsabit durch Wüsten und Halbwüsten, in denen wir auf Gabbra-Nomaden treffen, zur äthiopischen Grenze nach Moyale, von dort durch das Land der Borana-Nomaden auf guter Strasse nach Yabelo. Unterwegs stoßen wir auf sogenannte „singende Brunnen“, die Viehtränken der Nomaden, und besuchen einen alkalischen Kratersee, der von den Borana zur Salzgewinnung genutzt wird.
Von Yabelo führt uns eine zwischenzeitlich recht gut ausgebaute Piste hinauf ins Gebirge nach Konso. Wir besuchen ein Dorf dieses Stammes. Weiter geht es über Key Afer durch imposante Berglandschaft nach Jinka, dem Zentrum dieser Region. Von hier fahren wir hinunter in den Ostafrikanischen Graben zum Mago National Park; während der Fahrt bieten sich uns atemberaubende Ausblicke auf die bis zum Horizont reichende, von den Flüssen Neri, Mago und Omo durchschnittene leicht gewellte, buschbestandene Ebene des National Parks. Hier liegt das Stammesgebiet der Mursi, deren Frauen auch heute noch Tonscheiben in den Lippen tragen. Pirschfahrt und Weiterfahrt durch den „Busch“ auf schlechter, schmaler Piste entlang des Omo-Flusses südwärts ins Gebiet der Karo, der Hamer und in das bis nach Illeret reichende Stammesgebiet der Dassanech – auch die Menschen dieser Stämme führen noch ein sehr archaisches Leben und zeichnen sich durch Körperbemalung, Schmucknarben u. dgl. aus. Hinter Omorate, unserem letzten Ort in Äthiopien, überqueren wir die Grenze und gelangen zurück nach Kenia.
Wir erreichen Illeret am Ufer des Turkana Sees. Unser nächstes Ziel ist der Sibiloi National Park und die Koobi Fora Station. Hier liegt die „Wiege der Menschheit“. Im kleinen Museum sind Ausgrabungen von Knochen der ältesten Menschen zu sehen; im Park gibt es auch Ausgrabungen versteinerter Elefanten und Schildkröten sowie einen versteinerten Wald. Die Piste führt uns dann weiter nach Süden durch Halbwüsten und Geröllfelder bis nach Loyengalani. In dieser am Ufer des Turkana Sees gelegenen Oase haben sich neben der dort befindlichen Missionsstation und Lodge Angehörige unterschiedlicher Stämme (Turkana, Rendille, Samburu und Gabbra) angesiedelt. Wir besuchen in der Nähe ein Dorf der El Molo, Kenia’s kleinstem Stamm (Übernachtung in der Oasis Lodge). Weiter in südlicher Richtung durch das wilde „Horr Valley“ nach Maralal, dem Zentrum des Samburu Stammes, und von hier zum Naivasha See, wo wir unsere letzte Nacht im Zelt verbringen werden.
Nach kurzer Fahrt wird Nairobi erreicht. Gelegenheit um letzte Einkäufe zu tätigen. Je nach Flugplan nochmals Hotelübernachtung. Rückflug nach Deutschland.
|